Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr in der Seite "Datenschutzinformation"

IV-Positionspapier "Migrantion und Integration neu gestalten" Fakten, Positionen und Lösungsansätze

Zielsetzung

Österreich und Europa brauchen zur Bewältigung der mit Flucht und Migration verbundenen Herausforderungen ein strategisches Gesamtkonzept und differenzierte Lösungsansätze. Zusätzlich sind Migrationsstrategien zu reformieren und an den Erfordernissen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes anzupassen, um hochqualifizierte Arbeitskräfte für Österreich zu gewinnen.

Zielgruppe(n)

Asylberechtigte, Asylwerber, Politik, Stakeholder, NGOs

Beschreibung

2015/16 hat die Industriellenvereinigung einen Dialogprozess gestartet, der sich mit dem Thema „Migration und Integration neu gestalten“ auseinandergesetzt hat. Unter Einbeziehung vieler Expertinnen und Experten aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Migrationsforschung formuliert die Broschüre Fakten und Lösungsansätze und dient als Basis zukunftsfähiger Positionen für den Standort Österreich.

Der erste Teil der Broschüre definiert ein Leitbild, wie Zusammenleben in der Zukunft funktionieren kann. Es werden vier Kernkompetenzen im Mittelpunkt der künftigen gesellschaftlichen Entwicklung gestellt: 

  1. Migrations- und Mobilitätskompetenz, 
  2. Aufnahme- und Integrationskompetenz, 
  3. Teilhabe- und Inklusionskompetenz und 
  4. wertebasierte Pluralitätskompetenz. 

Im Kapitel II werden die Ursachen und Hintergründe der gegenwärtigen Flüchtlingskrise erörtert und im Anschluss Lösungsansätze auf globaler, nationaler und EU-Ebene skizziert. 

Ein weiterer großer Teil der Broschüre beschäftigt sich mit dem Bereich der gesteuerten Migration. Welche Modelle gibt es und von wem können wir lernen? Transnationale Ausbildungsprogramme, Mobilitätspartnerschaften, die zirkulare Migration und das Kanadische Modell werden als erfolgreiche Ansätze dargestellt. 

Schließlich wird der Reformbedarf in Österreich konkretisiert. Maßnahmen zu einer besseren Steuerung, Planung und Verortung von Migration und Integration, sowie eine Neukodifizierung des Fremdenrechts werden vorgeschlagen. Im Bereich der Arbeitsmigration braucht es Reformen der RWR-Karte, eine Rekrutierung nach dem Bedarf am Arbeitsmarkt und eine Förderung der Mobilität innerhalb Europas. 

Der letzte Teil der Broschüre behandelt Maßnahmen und Wege der Integration- beziehungsweise Inklusion, durch Eigenverantwortung, Solidarität, Bildung, Beschäftigung, Partizipation und durch die Vermittlung von gesellschaftlichen Grundprinzipien des Zusammenlebens in Österreich.

Projektinformationen

Institution(en):
Industriellenvereinigung
Projektzeitraum:
01.01.2016 - 08.07.2016
NAP.I Handlungsfeld(er):
Arbeit und Beruf, Interkultureller Dialog, Sprache und Bildung, Wohnen und regionale Dimension der Integration
Links:
IV: Migration und Integration neu gestalten