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Integrations- und Bildungszentren (IBZ) Tirol

Zielsetzung

Allgemeines Ziel der Integrations- und Bildungszentren Tirol ist es, durch effiziente, personen- und fallzentrierte Integrationsberatung und durch gemeinwesenorientierte Integrationsmaßnahmen den Klient*innen eine aktive Teilnahme am sozialen und gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde zu ermöglichen und den Grundstein zu ihrer Gleichberechtigung in rechtlicher, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht zu legen.

Integration wird hierbei als wechselseitiger, dynamischer und mehrdimensionaler Prozess verstanden, bei dem sowohl die Ressourcen der Klient*innen, als auch jene der Aufnahmegesellschaft und der Wohnbevölkerung vor Ort mobilisiert werden. Deshalb liegt ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der Integrations- und Bildungszentren Tirol in Maßnahmen, die interessenorientierte und themenzentrierte Begegnung und Dialog zwischen den Klient*innen und unterschiedlichen Bevölkerungsschichten fördern. Gelungene Integration bedeutet in erster Linie Integration im direkten Lebensumfeld, also im Gemeinwesen. Deshalb ist die Integration in die Gemeinden ein vorrangiges Ziel der Integrations- und Bildungszentren Tirol.

Zielgruppe(n)

Zur Zielgruppe der Integrations- und Bildungszentren Tirol (vormals „Integrationsstationen Tirol“) zählen asylberechtigte Personen, deren Anspruch auf Leistungen aus der Grundversorgung erloschen ist und subsidiär Schutzberechtigte nach §8 AsylG.

Beschreibung

Die IBZ Tirol bieten an vier strategischen Standorten in Tirol (Innsbruck, Telfs, Imst und Wörgl) Startbegleitung inklusive Wohnversorgung für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte. Diese werden in projekteigenen Integrations- oder Finalwohnungen wohnversorgt und ganzheitlich zu Perspektiven in Österreich, zu Integration und Arbeitsmarkt beraten. Im Rahmen unterschiedlicher Bildungsformate werden integrationsrelevante Inhalte vermittelt. Im Rahmen von Tandem-Arbeit und Begegnungsveranstaltungen tauschen sich Schutzberechtigte mit Wohnbevölkerung und Stakeholder*innen zu Fragen von Kultur und Integration aus. Die Maßnahmen werden speziell für die Zielgruppe konzipiert und fachlich begleitet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Vernetzung und Durchführung von regionalen und überregionalen Maßnahmen, welche die Einbindung von Zivilgesellschaft und Ehrenamtlichen fördern und zur Integration beitragen.

Projektinformationen

Institution(en):
Diakonie
Projektzeitraum:
01.01.2017 - 31.12.2019
NAP.I Handlungsfeld(er):
Wohnen und regionale Dimension der Integration, Sprache und Bildung, Rechtsstaat und Werte
Links:
IBZ Tirol