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Comedor del Arte

Zielsetzung

Ziel ist die empathische Gesellschaft.

Ein Grundgedanke ist es, Menschen die am Rande oder außerhalb unserer Gesellschaft leben müssen, die Möglichkeit zu geben, sich in einem Raum des gegenseitigen Respekts zu begegnen und sich kreativ zu betätigen. Fremdes und Unbekanntes kann dadurch sichtbar gemacht werden, anonymisierte Menschen bekommen ein Gesicht und die Menschen vor Ort erhalten die Möglichkeit, ihre Sicht auf die Welt sowie auf den eigenen Ort zu verändern.

Menschen verschiedener Kulturen, Religionen, Sprachen, Gesellschaftsschichten sollen sich im Comedor begegnen. Niederschwellige Angebote wie Spielenachmittag oder Bastelworkshops ermöglichen vielen Menschen die Teilnahme.

Darüber hinaus sollen Talente (handwerkliche, künstlerische) entdeckt und gefördert werden. Durch Kooperationen und bestmögliche Vernetzung in der Region sollen Menschen aus sozial schwachen Schichten gefördert und in die regionale Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integriert werden.

Für die Gemeinde bringt es eine Belebung des Ortskerns und fördert das soziale Miteinander.

Zielgruppe(n)

Aufgrund der aktuellen gesellschaftspolitischen Situation in Österreich war der Bedarf an einem solchen Begegnungsraum für Menschen, die sich im Asylverfahren befinden besonders hoch.

Die Angebote des Comedors richten sich aber grundsätzlich an alle Bevölkerungsgruppen.

Beschreibung

Kurzbeschreibunt:
Der "Comedor del Arte" ist ein visionäres, sozial-kreatives Gesamtkunstwerk und soll als Wegweiser zur empathischen Gesellschaft dienen.

Konkret geht es um einen offenen Gestaltungs- und Begegnungsraum. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Abstammung, Religionsbekenntnis oder politischer Einstellung können sich Menschen begegnen, aktiv werden und sich kreativ artikulieren. Angebots- und Arbeitsschwerpunkte sind Bildung, Begegnung, Kommunikation, Kreativität, Vernetzung, Kooperation, Integration und Dokumentation.

Die Aktivitäten des Comedor geben Tagesstruktur, bringen Begegnung mit Menschen vor Ort, ermöglichen es sich auf einfache Art und Weise sinnvoll einzubringen und fördern Integration und Zusammenarbeit.

Es gilt das Prinzip der Freiwilligkeit: Grundsätzlich sind der Besuch des Comedor del Arte, Konsumation und Benutzung der Infrastruktur kostenfrei. Wer jedoch kann und will, darf das Projekt durch Zeit, Können, Sachspenden oder finanziell unterstützen.

Erfahrung:
Es hat sich gezeigt, dass Zeit, ein kontinuierliches Angebot, Kooperationen mit regionalen Organisationen und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wichtig sind, um bekannt zu werden, verschiedene Menschengruppen anzusprechen und so Begegnung zu ermöglichen.

Die Aktivitäten im Rahmen des Tu was, dann tut sich was. – Sozialfestivals haben gelehrt, dass es zwar mediale Aufmerksamkeit erzeugt, wenn man punktuell Veranstaltungen macht, dass interkulturelle Begegnung, Integration und soziale Vernetzung tatsächlich nur durch den regelmäßig, unverbindlich geöffneten Begegnungsraum passieren und wachsen.

Weitere Informationen

Projektträger: Herzverstand - Verein zur Förderung, Organisation und Betrieb des "Comedor del Arte - Gestaltungs- und Begegnungsraum für hiesige und Zuagroaste", sowie zur Weiterverbreitung der Vision einer empathischen Gesellschaft

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums unterstützt.

Projektinformationen

Institution(en):
Bundeministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft, Land Niederösterreich
Projektzeitraum:
01.01.2016 - 31.12.2019
NAP.I Handlungsfeld(er):
Wohnen und regionale Dimension der Integration, Sport und Freizeit, Interkultureller Dialog, Gesundheit und Soziales, Sprache und Bildung
Links:
Comedor del Arte