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BANONDA - Dialog und Integration

Zielsetzung

Übergeordnetes Ziel: Die Förderung eines offenen und friedlichen Miteinanders und die Wahrung des sozialen Friedens

  • Ziel 1: Erfolgreiche nachhaltige Vernetzung von relevanten Akteur*innen (Bürger-meister*innen, Gemeindevertreter*innen und/oder Integrationsbeauftragten) sowie ehrenamtlichen Initiativen in den Gemeinden zum Thema des interkulturellen Zusammenlebens und Dialogs auf kommunaler und regionaler Ebene
  • Ziel 2: Gestärkte ehrenamtliche Strukturen durch Unterstützung und Fortbildung
  • Ziel 3: Schaffung von niederschwelligen Kommunikations- und Austauschräumen für neu zugezogene Menschen und der ortsansässigen Wohnbevölkerung zur Prävention von interkulturellen Konflikten, zum Abbau von Vorurteilen und zum Kennenlernen der neuen Nachbar*innen und deren Kultur
  • Ziel 4: Unterstützung und Entlastung der Gemeinden bei der Integration von neu Zugezogenen
  • Ziel 5: Bewusstmachung des "Eigenen" und des "Fremden" und somit die Stärkung der kulturellen Identität, die gleichzeitig Ängste des Kulturverlustes reduziert und Toleranz und Neugierde und somit Öffnung für das Fremde fördert
  • Ziel 6: Förderung der gesellschaftlichen Integration der Zielgruppe

Zielgruppe(n)

Das Projekt versteht sich als ganzheitliches Konzept, dass sich gleichermaßen an die autochthone Bevölkerung und neu Zugezogene richtet. Allerdings wird in einigen Maßnahmen ein spezieller Fokus auf die Einbindung von Frauen mit migrantischem Hintergrund gelegt, die durch familiär bedingte Betreuungspflichten den Weg in die Aufnahmegesellschaft oft nicht finden und interkultureller Dialog und Integration oft nur in Bildungskontexten oder im Kontext einer professionellen Beratung stattfindet. Das Projekt richtet sich an Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte sowie an die Mehrheitsbevölkerung.

Beschreibung

Das Projekt "BANONDA - Dialog und Integration" zielt auf die Verbesserung der Integration und des positiven Miteinanders von neu Zugewanderten und der Wohnbevölkerung in Gemeinden im ländlichen Raum im Pongau, Pinzgau und Lungau ab. Integration versteht sich als chancengleiche Teilnahme am sozialen und gesellschaftlichen Leben und soll wechselseitig (Zugezogene und autochthone Wohnbevölkerung) erfolgen.

Innovativ in diesem Projekt sind die intensive regionale Vernetzungsarbeit und Bündelung lokaler und ehrenamtlicher Intiativen. Angebote und Maßnahmen im Integrationsbereich sollen attraktiv, überschaubar, punktuell, aber auch effizient und ergänzend gestaltet werden. Sie richten sich gleichermaßen an alle Bürger*innen einer Gemeinde. Durch Beratungsgespräche mit wichtigen Akteur*innen in den Projektgemeinden kann bedarfsorientiert mit Angeboten reagiert werden.

Projektinformationen

Institution(en):
Diakonie
Projektzeitraum:
01.01.2019 - 31.12.2019
NAP.I Handlungsfeld(er):
Interkultureller Dialog
Links:
Banonda - Integration und Dialog